Di. 22.05.12 Loch Coruisk

Nach einer sehr ruhigen Nacht gab es ein fantastisches Frühstück. Es gab natürlich ein full cooked Breakfast, aber auch Käse, Frischkäse, Brötchen und tatsächlich vollfetten Jogurt (wir dachten immer, sowas gibt’s hier in Schottland nicht) Nach dem Frühstück haben wir Oma Portree noch mitgeteilt, dass wir gerne noch eine dritte Nacht bleiben würden. Sie ist begeistert ;-))

Danach machen wir uns schnell auf den Weg zu unserer nächsten Tour: den Loch Coruisk im Herzen der Cuillins. Da er nur mir einer schweren, langen Wanderung (die über die berüchtigten „Bad Steps“ führt) erreichbar ist oder mit dem Boot, entscheiden wir uns für die Fahrt mit dem Boot. Schließlich wollen wir den Loch Coruisk noch Umrunden. Mit der „Bella Jane“ starten wir von Elgol aus. Wir haben die Fahrt mit 4,5 Std. Aufenthalt gebucht. Auf der Fahrt zum Loch Coruisk kommen wir auch an einigen Seehundbänken vorbei, auf denen sich die Seehunde im warmen Wetter räkeln. Vor Ort angekommen nehmen wir die Umrundung in Angriff. Wir haben mit Pausen und viiieeelen Fotostopps 4 Std. gebraucht. Der Weg ist nicht so leicht, wie er in vielen Wanderführern angepriesen wird. Es ist ein sehr steiniger Weg, seltene Kletterstellen sind zu meistern und, trotz trockenen Wetters, war der Weg sehr, sehr schlammig. Das sollte man wirklich nicht unterschätzen. Man wird dafür aber mit herrlichen Aussichten belohnt.

Auf der Rückfahrt mit der „Bella Jane“ haben wir sogar noch einen Minkwal sehen können! (Jenny hatte noch vorher gesagt: „Jetzt kann die Puffins nur noch ein Wal toppen“… Tadaa! Da ist er. Aber trotz diesem auftauchen bleiben die Puffins unsere Favoriten!) Jetzt geht es für uns nur noch ins B&B und ab ins Bett.

Mi. 23.05.12 - Fairy Pools

Auch diese Nacht war ruhig und erholsam. Zumindest bis 4:00 Uhr morgens. Da fing die Vogelwelt draußen an einen echten Alarm zu proben. Wir kennen das Vogelgezwitscher zwar von zu Hause, aber so laut durften wir das schon lange nicht mehr erleben. Es war knapp vor Krach ;-)

Um 8:30 Uhr gab es dann das Frühstück. Fantastisch wie am Vortag.

Heute stehen die Fairy Pools auf dem Programm. Diese haben wir zwar schon vor zwei Jahren besucht, allerdings damals bei ziemlich schlechtem Wetter. Davon sind wir heute weit entfernt. Bereits um 9:00 herrschen draußen 16 Grad. Das ist ziemlich ungewöhnlich. Als erstes fahren wir allerdings in die „Einkaufsmeile“ von Portree. Zielgenau laufen wir unsere drei bis vier Geschäfte an. Mittlerweile wissen wir wo wir hingehen müssen, wenn man bestimmte Mitbringsel sucht. Dann geht es gegen 10:30 Uhr in Richtung Glen Brittle. Hier beginnt der Wanderrundkurs zu den Fairy Pools. Wir laufen aber nur einmal die Pools ab und kehren nach ein paar geknipsten Bildern wieder zum Auto zurück. Wir fahren weiter in Richtung Küste und statten dem Strand von Glen Brittle einen Besuch ab. Mittlerweile zeigt das Thermometer sagenhafte 21 Grad. Das sind extrem seltene Umstände in Schottland zumindest im Mai. Nachdem wir den Strand einmal abgelaufen haben fahren wir nach Carbost. Das ist gleich um die Ecke und beherbergt die Destillerie Talisker. Die kennen wir zwar auch schon,….aber wenn man schon mal da ist….. Als wir Talisker verlassen ist es erst 16:30 Uhr. Zu früh um zu Oma Portree  zurück zu fahren. Ach ja, seit heute wissen wir, ihr echter Name ist Marie. Also starten wir zu einer kleinen Rundtour zurück nach Portree. Immer der Küste nach in Richtung Dunvegan und danach nach Portree. Wir halten ein paar mal an um Fotos im Sonnenlicht zu schießen. Nach diesem wunderschönen Ausflug geht’s zurück zum B&B. Morgen werden wir unsere Fahrt in den Süden starten und somit langsam unsere Rückreise antreten.

Do. 24.05.12 - Richtung Gretna Green

Heute ist Abreisetag von der Insel Skye. Wir bekommen wie gewohnt unser Frühstück um 8:30 und sind nach einer herzlichen Verabschiedung um 9:15 unterwegs. Als erstes geht es in Richtung Cairngorms. Wir wollen auf dem Weg nach Süden noch ein paar Pin-Badgets für unsere Destilleriensammlung ergattern. Als erstes wird hier Dalwhinnie angesteuert in dem gleichnamigen Ort. Dalwhinnie ist die höchstgelegene Destillerie Schottlands. Hier gibt es außer der Standardabfüllungen der Classic Malts aber nichts zu kaufen. Weiter geht’s in Richtung Perth. Auf dem Weg liegen noch Blair Atholl Destillerie und The Edradour. Hier gibt es nur bei The Edradour den ersehnten Anstecker zu ergattern. Wir fahren nach Perth um noch ein Foto vom Scone Palace zu machen. Allerdings kommen wir nicht dicht genug ran, ohne Park- und Eintrittsgebühren zu bezahlen. Nur für ein Foto werden wir keinen Eintritt bezahlen…. Als nächstes steht Roslin auf dem Zettel. Hier waren wir bereits vor 4 Jahren und haben die Rosslyn Chapel in ein Gerüst mit Dach wegen Regenschäden verpackt besichtigen dürfen. Mittlerweile sollen laut I-Net hier die Reparaturen erledigt sein. Allerdings irren wir uns wieder. Das Gelände rundherum wurde umgestaltet. Nun gibt es ein großes Visitor Center im Eingangsbereich und die Kapelle liegt immer noch (oder vielleicht auch schon wieder) größtenteils eingerüstet und hinter einer hohen Mauer vor uns. Was für eine Enttäuschung. Schlussendlich fahren wir nach Gretna Green dicht an der englisch/schottischen Grenze. Hier kennen wir bereits aus dem letzten Jahr ein Autobahnhotel bei dem man relativ günstig ein Zimmer bekommt. Dort kommen wir gegen 19:30 an.

Fr. 25.05.12 - Nach Wales /Llanberries

Wir stehen früh auf und versorgen uns mit einem Frühstück. Das ist bei der Hotelübernachtung nicht mit drin. Im Anschluss geht’s auf die Autobahn und weiter in Richtung Süden. Als Endziel ist Llandberis in Wales ins Navigationsgerät eingetragen. Hier startet die Snowdon Bahn ihre Reise auf den gleichnamigen Berggipfel. Gegen 13:00 Uhr kommen wir an und stellen fest, das der Ort streckenweise sehr touristisch aufgezogen ist. Was erschreckend hinzukommt, es gibt keine (!) gebührenfreie Parkplätze. Zwischen 5 und 6 Pfund muss man hier für ein Tagesticket berappen. Wucher. Da wir uns hier ein wenig schwer tun ein B&B ausfindig zu machen, geht’s es erst einmal zur Touristeninformation die gleichzeitig eine Zimmervermittlung betreibt. Hier wird uns ein Zimmer mitten im Ort arrangiert. Allerdings ist es ein Hotel. Hier werden für eine Übernachtung inkl. Frühstück 75 Pfund fällig. Das schlägt selbst die Shetlands. Wir fahren zum Hotel zum Checkin. Das Zimmer ist keine Wucht, aber zweckmäßig. Wir sind mal auf das Frühstück gespannt. Jetzt ab zum Ticketverkauf für die Zugfahrt auf den Snowdon. Hier ist glücklicherweise für morgen noch für zwei Personen ein Early Bird Ticket frei. Damit bezahlen wir anstatt der 2x25 Pfund „nur“ 2x 19 Pfund. Allerdings heißt das; dass wir morgen früh um 8:45 an der Station sein müssen. Dadurch das unser Hotel aber so dicht an der Station liegt sollte das kein Problem sein. Und zusätzlich sparen wir Parkgebühren an der Bahn J. Somit wirkt der Zimmerpreis nicht mehr ganz so hoch.

Das Wetter ist klasse. Sonne und ca. 26 Grad. Wir beschließen den Aufstieg zum nahgelegenen Viewpoint über der Stadt. Der Aufstieg ist anstrengender als gedacht und dauert so seine Zeit. Llandberis war in vergangenen Tagen eine Stadt für den Abbau von Schiefer. Die alte Schiefermiene mit allen drum und dran läßt sich hier besichtigen. Allerdings sehen die Berge in Sichtweite auch ziemlich zerrupft aus.

Nach der Bergerklimmung kehren wir ins Hotel zurück und machen uns frisch. Danach geht’s mit dem Auto in die nähere Umgebung. Hier der nächste aha-Moment. Es werden Parkgebühren für die Parkplätze zu den Wanderwegen erhoben, eigentlich werden fast überall, wo man sein Auto abstellen kann, Parkgebühren fällig. Das ist in unseren Augen echte Abzocke am Touristen. Nach ein wenig Fahrerei finden wir einen Parkplatz ohne Parkgebühren. Hier werden ein paar Bilder von den Gebirgsketten geschossen. Hiernach geht’s direkt ins Hotel zurück. Schließlich fahren wir morgen früh ja auch gleich Zug.

Sa. 26.05.12 - Rundreise - Snowdon und Holy Island

Die Nacht war sehr stürmisch. Punkt 8 Uhr sind wir beim Frühstück. Das Frühstück war gut (Filterkaffe!), aber wir wurden ziemlich schnell „durchgezogen“. Man merkte, dass hier sehr viele Personen abgewickelt werden. Das ist für uns ja das erste Mal: Hotel als B&B.

Um 8:30 Uhr machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur „Snowdon Mountain Railway“ um pünktlich wie gefordert um viertel vor neun am Bahngleis zu stehen. Ich (Jenny) bin schon sehr aufgeregt, da ich doch immer noch ein wenig Respekt vor den Höhen habe. Nachdem wir den einzigen Waggon der Zahnradbahn bestiegen haben und alle gespannt auf die Abfahrt warten, schaut plötzlich der Lokführer in den Waggon und hält noch eine Ansprache. Da er einen sehr starken Dialekt gesprochen hat, haben wir leider nicht alles verstanden. Nur so viel: wegen das starken Windes auf dem Berg wird die Bahn nicht bis auf den Gipfel fahren, sondern an einer der vorherigen Stationen anhalten. Da wir wie gesagt nicht alles exakt verstanden haben und auch nicht den genauen Streckenverlauf uns vorher eingeprägt haben, haben wir die Ansage wohl falsch interpretiert. Wir haben im Vorwege im I-Net gelesen, dass die Bahn bei schlechtem Wetter nicht ganz hoch fährt, sondern am der vorletzten Station anhält. Da wir auf das Stückchen auch verzichten können, bleiben wir sitzen. (Sonst hätten wir eine volle Fahrpreiserstattung bekommen und wären nicht mitgefahren.) Die Fahrt startet und wir sind gespannt. Es geht gleich gut bergan, an einem Wasserfall vorbei und durch ein grünes Tal. An der „Halfway-Station“ (auf 500 m) kommen wir vorbei und sind noch gut gelaunt. Dann wird das Rocky Valley angesagt und bei 680 Höhenmetern ist Schluß. Ich (Jenny) muss gestehen, dass ich an dieser Stelle (linker Hand klaffte ein „Abgrund“ – es ging steil bergab) extrem Muffensausen hatte. Durch den Wind wurde der kleine Waggon ganz schön durchgeschüttelt. Nach einem kurzen Stopp gings wieder bergab. Wir hatten so gehofft, durch die Planänderung vielleicht an der Halfway-Station aussteigen zu dürfen, (dann wären wir den Rest hochgelaufen, der Wanderweg sah nicht schwierig aus). Aber dem war nicht so. Gegen 10 Uhr standen wir wieder auf dem Bahnsteig. Für uns war das verschwendetes Geld und Zeit (die Aussichten, die wir hatten, waren nichts besonderes, wenn man sich schon mehrmals in den schottischen Highlands rumgetrieben hat). Allerdins wurden wir noch aufgefordert, uns an der Kasse unsere Erstattung abzuholen. 14 Pfund gab es wieder zurück, so hat der Ausflug nur noch 12 Pfund pro Nase und Zeit gekostet. Aber es hätte ja klappen können… das Wetter war schön, die Sicht perfekt, nur der Wind zu stark. Wir haben noch einen Abstecher in den sehr guten Souvenir-Shop gemacht und weiter gings.

Unser nächster Halt war der Ort mit dem längsten Ortsnamen der Welt: „Llanfairpwll­gwyngyllgogery­chwyrndrobwll­llantysilio­gogogoch“, was soviel bedeutet wie: „Marienkirche (Llanfair) in einer Mulde (pwll) weißer Haseln (gwyn gyll) in der Nähe (ger) eines schnellen Wirbels (chwyrn drobwll) und der Thysiliokirche (llantysilio) bei der roten Höhle (ogo goch)“. Nach ein paar Fotos ging es weiter zum Schloss „Beaumaris“, welches wir uns auch von drinnen angeschaut haben. Wir waren erstaunt über den, im Vergleich mit schottischen Burgen und Schlössern, recht günstigen Eintritt. 3,80 Pfund werden hier pro Nase fällig. Diese Burg ist durchaus sehenswert. Von hier aus machen wir uns auf zur Holy Island. Unterwegs begitachten wir noch die zwei Brücken über die Menai Strait. Auf Holy Island haben wir das Gefühl, die Insel sei überlaufen mit Großstädtern, die diese Insel als nahegelegenes Erholungsgebiet nutzen. Nunist auch noch bestes Sommerwetter und Wochenende… wir würden uns ja auch ein schönes Plätzchen suchen. Wir schlagen uns durch zum South Stack. Dort gibt es einen schön gelegenen Leuchtturm und angeblich hat man dort auch schon Puffins gesehen (Razorbills, Guillemotts, Fulmars gibt’s auf jeden Fall). Zum Leuchtturm führt eine lange Treppe hinab (ACHTUNG: Was man runter läuft, muss man auch wieder hoch ;-)) Allerdings muss man an der Brücke zur Leuchtturninsel Eintritt zahlen (4,80 Pfund/Pers.) Da wir aber schon mit unserem guten Objektiv gesehen haben, dass es auch dort keine Puffins gibt, haben wir auf der Treppe einige der sehr guten Ausblicke fotografiert. Aber geht ruhig die Treppe runter, an jeder Biegung ist die Aussicht anders und wieder sehr schön. Nach diesem Stepp geht es wieder auf´s Festland und weiter nach Conwy. Hier gibt es eine mittelalterliche Burg, deren Stadtmauern immer noch fast komplett die Innenstadt umschließen. Sehr sehenswert!

So langsam geht es auf den Abend zu, aber unsere Tour ist noch nicht zu Ende, hier oben soll es noch so einige nette Dinge zu sehen geben, also weiter geht´s. Wir fahren in den Gwydyr Forrest, hier müsste es en schickes Fairy Glen geben. Da wir das aber leider nicht finden können, essen wir auf einem der Parkplätze mit Picknick-Area unser mitgebrachtes Abendessen. Danach starten wir den Forest-Walk zu den Swallow Falls. Dort angekommen werden ein paar Fotos gemacht und dann sehen wir auf der anderen Seite, wir scheinbar Drive-In-Tourismus doch für die Wasserfälle möglich gemacht wird. Da ist zwischen den Bäumen ein Parkplatz und ein einfach Zugang zu den Fällen zu erkennen. Auf dem Rückweg wollen wir von der Seite nochmal Fotos machen. Zurück zum Auto und Richtung Hotel. Wir kommen noch am Ugly House vorbei, dass gar nicht so ugly aussieht und finden dann den Parkplatz zu den Wasserfällen. Was für ein Wunder: der Parkplatz ist gebührenfrei…. dafür kostet der Zugang zu den Wasserfällen 1 Pfund/Pers….. wir verzichten, wir haben die Fälle schon auf Foto und sind langsam der Meinung, dass hier in Wales ganz schön Touri-Abzocke betrieben wird! Landschaftlich ist es hier auch ganz schön, aber Schottland wir von Wales nicht vom Thron geschubst. (Noch nicht, wir haben ja noch ein paar Tage ;-)) Von hier aus geht es nur noch ab ins Hotel, unter die Dusche und ins Bett.

So. 27.05.12 - Abreise aus Wales

Heute ist Abreisetag aus Llanberis. Wir frühstücken pünktlich und beladen das Auto. Los geht’s in den Süden von Wales. Die Straßen sind eng, kurvig und sehr hügelig. Durch diese Straßenführung benötigt man bedeutend mehr Zeit für die Strecke als zu Anfang gedacht. Unterwegs machen wir halt an der Devils Bridge. Oh Wunder, der Parkplatz ist kostenfrei. Der Aha-Effekt kommt beim zweiten Blick. Der Wasserfall der im Areal der Devils Bridge zu sehen ist, kann nur gegen Eintritt betrachtet werden. Zu allem Überfluss gibt es zwei kleine Wanderungen die jeweils auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt. Für die kleine Variante wird 1 Pfund pro Person fällig. Hier gibt es nur ein paar kleine Wasserkaskaden zu sehen. Möchte man den Wasserfall in seiner vollen Größe genießen, werden nochmals 2,80 Pfund pro Person in Rechnung gestellt. Nun ja…. Nach unserem Rundgang fahren wir weiter nach ….???.... . Hier wollen wir uns ein B&B suchen um dann morgen den Süden von Wales zu erkunden. Leider müßen wir nach einiger Sucherei feststellen, dass die Touristeninformation, die bei der Suche behilflich sein könnte, am Sonntag komplett geschlossen ist.

Wir sind enttäuscht von dem Land und beschließen kurzfrist unseren Aufenthalt in Wales abzubrechen. Überall wird hier zur Kasse gebeten. Jetzt wollen wir unsere letzten Tag in UK in London verbringen. Also erst einmal raus aus Wales. Auf halber Strecke in Richtung London suchen wir uns ein Autobahnhotel. Hier kostet die Übernachtung 46 Pfund. Allerdings ohne Frühstück. Ist kein Problem, nebenan ist ein Supermarkt und Costas. Das Zimmer ist nicht hübsch, aber zweckmäßig. Wir gehen noch einmal mit Laptop bewaffnet zu Costas rüber und genehmigen uns ein Kaltgetränk. Hier kommt dann auch unser Laptop zum Zuge. Bei Costas gibt es kostenlos WLAN. Schnell suchen wir uns ein Hotel übers Internet und reservieren für unsere morgige Anreise.

Mo. 28.05.12 - London

Wir lassen uns ein wenig Zeit, da wir sowieso erst gegen Mittag in das Zimmer in London kommen. Unser Hotel liegt ein wenig außerhalb in Wembley. Allerdings haben wir die U-Bahn-Station in einer 5-Minütigen Fußmarschentfernung. Perfekt. Als erstes versorgen wir uns mit Frühstück und setzen uns dann in Bewegung. Nach ca. 2 Stunden treffen wir beim Hotel ein. Glücklicherweise ist unser Zimmer bereits fertig, wir sind nämlich ca. 2 Stunden vor dem offiziellen Einchecktermin eingetroffen. Also schnell die Sachen aufs Zimmer. Das Zimmer hatte bestimmt auch schon mal bessere Tage. Aber was solls. Wir wollen uns London anschauen und keinen Reiseführer über schöner wohnen schreiben. An der U-Bahn-Station organisieren wir uns ein Tagesticket für ca. 8 Pfund pro Person. Damit dürfen wir den ganzen Tag alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Das klingt doch Klasse. Als erste Anlaufstation haben wir St. Pauls Cathedral auf dem Programm, dort gleich nebenan liegt eine Touristeninformation. In der Touristeninformation organisieren wir uns noch eine London-Mini-Map. Auf dieser sind die Straßen und U-Bahn-Stationen eingezeichnet. Dann gehen wir rüber zur St. Pauls Cathedral. Welch ein Schock, hier wird ein Eintrittspreis von 18 Pfund pro Person aufgerufen. Das ist uns zu teuer. Es geht weiter in Richtung Tower. Hier stehen 20,50 Pfund pro Person auf der Preistafel. Oje…. Wir gehen weiter zur nebenan liegenden Tower-Bridge. Für die Ausstellung und Begehung der Tower-Bridge möchten die Londoner „nur“ 8 Pfund pro Person haben. Unter 10 Pfund, da machen wir mit. Die Ausstellung ist sehr schön aufbereitet und zeigt die Entstehung(sgeschichte) der Tower-Bridge, inkl. einem kleinen Abriss über die bemerkenswertesten Brücken der Welt. Nach diesem unterhaltsamen und interessanten Exkurs geht es weiter zu den…

Dann taucht am Horizont das London Eye in seiner vollen Größe auf. Schräg gegenüber, auf der anderen Seite der Themes liegt Big Ben und das Palamentsgebäude. Die Sonne beginnt gerade unterzugehen und beleuchtet die Gebäude sehr hübsch. Wir laufen noch durch ein paar Straßenzüge und beschließen zurück zum Hotel zu fahren. Es gilt ja noch die Tagesplanung für morgen aufzubereiten und die Akkus für Fotoapparat und Videokamera aufzuladen. Gegen 20:30 Uhr treffen wir am Hotel ein.